Ein Ort der Begegnung und Ruhe
Nach zwei Jahren Planungs- und Bauzeit ist der Hospizgarten fertiggestellt und wurde im August 2025 feierlich eingeweiht. Das haben Mitarbeiter, Gäste des Hospizes, Weggefährten und Vertreter aus der Stadtpolitik zum Anlass genommen, um zusammenzukommen. „Viele Menschen haben an diesem Projekt mitgewirkt und es ist sehr schön geworden“, sagte Hospizleiterin Sabine Burk. Sie hatte Anfang des Jahres die Leitung von Monika Stumpf übernommen, die knapp 21 Jahre an der Spitze des „Haus Emmaus“ stand.
Bis zur letzten Sekunde wurde alles für die Feier vorbereitet. Tische und Stühle wurden bereitgestellt, Luftballons aufgehängt und Ehrenamtliche sorgten für das leibliche Wohl. Unter die Gäste hatte sich auch Monika Stumpf gemischt. Bevor die Feier losging, waren bereits ein paar Interessierte im Hospizgarten unterwegs. „Tolle Arbeit, die ihr hier leistet“, hieß es an diesem Nachmittag immer wieder. Im Garten selbst luden immer wieder Bänke, eine Pergola und eine Schaukel zum Verweilen an – mit Blick auf Wetzlar. Der Hospizgarten soll, wie eine Mitarbeiterin betonte, ein Ort des Lebens, der Begegnung und der Ruhe sein. Nicht nur für die Hospizbewohner, sondern auch für deren Angehörige und auch für die Mitarbeiter. „Hier kommt man zusammen, kann gemeinsam innehalten und sich zurückerinnern“, betonte die Mitarbeiterin. Knapp 238.000 Euro hatte der Hospizgarten am Ende gekostet, finanziert durch den Förderkreis.
Ein neuer Garten für das Hospiz: Ein Ort der Begegnung
Die Idee für den Hospizgarten hatten vor knapp zwei Jahren die Mitarbeiter des Hospizes. Viele kreative Ideen wurden in einen Topf geschmissen und letztendlich von einer unabhängigen Jury bewertet. „Und die Umsetzung ist äußerst gelungen“, betonte Tobias Gottschalk, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Hospizes. Auch Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) richtete an diesem Tag einige Grußworte an die Mitarbeiter des Hospizes und die Gäste. „Zum Leben gehören nicht nur die schönen Seiten, sondern auch das Verlassen gehört dazu. Und hier im Haus Emmaus ist das mit Würde möglich.“ Wir vom Verein unterstützen die Trauerbegleitung Charly & Lotte seit vielen Jahren mit einer jährlichen Spende und freuten uns, dass wir neben Personen des öffentlichen Lebens geladene zu Gast bei dieser Veranstaltung sein durften.
Ursprungstext: Laura Wilken








