Bereits seit 2019 sind wir als Verein Menschen für Kinder immer wieder mit der Familie Pehlke in Berührung. Damals stellte Mutter Katja den ersten Antrag zur Unterstützung ihrer mit einer Sauerstoffunterversorgung ins Leben gestarteten Tochter Salome. Salome besaß damals schon Pflegegrad 5.
Die Eltern Katja und Thomas hatten mit Salome und ihren Geschwistern Elias, Naemi und Jonathan deshalb im Jahr 2018 in einem Stadtteil von Linden ein scheinbar behindertengerechtes Haus gebaut. Leider erwies sich das als Trugschluss, denn nach und nach zeigte sich, dass der Baufirma die behindertengerechte Umsetzung doch nicht so richtig gelungen war. Eine Insolvenz der Baufirma beendete leider die rechtliche Bewertung.
Nachbarn und Bauunternehmer Netz halfen mit
Ein Anbau mit entsprechenden baulichen Korrekturen sowie separatem Eingang und einer Rückzugsmöglichkeit für die Betreuungskräfte, die rund um die Uhr Salome zur Seite stehen, war die angedachte Lösung, über die wir hier bereits berichteten. Die Nachbarn zur Rechten stimmten dankenswerterweise einer Grundstücksbebauung zu und Katja stellte die Finanzierung durch Kontaktaufnahme zu zahlreichen Organisationen sicher. Unser Verein unterstützte ebenfalls mit einem größeren Betrag und übernahm zusätzlich die Koordination der verschiedenen Stiftungen und Hilfsangebote.
Mit dem Bauunternehmen Michael Netz aus Hohenahr Altenkirchen wurde der Anbau dann begonnen und – mit kleineren noch zu erfolgenden Schönheitsarbeiten – auch pünktlich zum 16. Geburtstag von Salome im August abgeschlossen. Ein Motto unseres Vereins „Menschen für Kinder“ lautet „Jeder kann helfen“. Am Beispiel von Salome und ihrer Familie wird diese Feststellung und Aufforderung konkret und bekommt ein Gesicht. Wir wünschen Salome weiterhin alles Gute!
Bild: Salome (Mitte) an ihrem 16. Geburtstag mit v.l.n.r. Bruder „Joni“, Birgit Ketter (MfK), Martin Vogler (MfK) und Mutter Katja Pehlke
Das Bild zeigt den Anbau hinter der Laterne zwischen Wohnhaus der Pehlkes (links) und der Garage der Nachbarn zur Rechten, die der Grenzbebauung zugestimmt haben. Der Anbau merzt nun im Innern viele Baufehler aus und bietet den Betreuungskräften (24/7) einen eigenen Eingang und Rückzugsbereich samt kleiner Kochecke.








