Auf ging‘s zur bereits 5. Veranstaltung unserer beliebten Reihe „hinter den Kulissen von…“ im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums von Menschen für Kinder. Dieses Mal an der Reihe war die Firma Hexagon Metrology in Wetzlar. Auf den Tag genau 4 Wochen zuvor waren wir bereits Gäste bei Hexagon anlässlich des Mittagsstopps bei der 28. MfK-Spenden-Radtour. Zur offiziellen Begrüßung bedankte sich das Vorstandsmitglied Patrick Barget zunächst noch einmal beim Fabrikleiter Friedrich Heine für die großzügige Unterstützung und perfekte Ausrichtung des Spendenstopps. Seinerseits begrüßte Friedrich Heine die Teilnehmer der Führung.
In einer Kurzpräsentation, unterstützt durch Florian Lauber, wartete Friedrich Heine mit beeindruckenden Zahlen auf. Beispielhaft seien an dieser Stelle die 460 Mitarbeiter und ca. 100 Millionen Euro Umsatz am Standort Wetzlar des weltweit agierenden, schwedischen Konzerns genannt. Dabei ist Wetzlar ein wichtiger Standort für den Mutterkonzern. Durch seine in vielerlei Hinsicht vorhandene Flexibilität, kann man vor hier aus schnell auf sich veränderte Märkte reagieren. Bevor es durch die Produktionshallen ging, erläuterte Friedrich Heine noch die ständige Begegnung der Menschen mit moderner Messtechnik. In vielen Geräten des täglichen Gebrauchs steckt auch ein bisschen Hexagon. Dabei wurde den Teilnehmern mehr und mehr bewusst, dass wir hier zu Gast beim Weltmarktführer sein durften.
Rundgang durch die Produktionshallen des weltweiten Marktführers
Nun aber ging´s endlich in die Produktionshallen, die die Anmutung einer Manufaktur verkörperten. Die 4 Fachleute von Hexagon, Frank Herr, Jannek Jung, Robert Knobloch und Timothy Cutts, führten in Kleingruppen die MfK-Mitglieder durch ihr berufliches Zuhause. In den Präsentationsräumen wurden den MfK-Mitgliedern mit kleinen anschaulichen Vorführungen auf ein Neues die Hochpräzisionstechnik vor Augen geführt. Dort wo es weniger als um Haaresbreite geht. Zur Verdeutlichung: Der Durchmesser eines menschlichen Haares beträgt ca. 0,05 Millimeter. Und noch ca. 50.000-mal feiner ist der Bereich, den die besten Maschinen von Hexagon vermessen können. Die wesentlichen Komponenten einer stationären Messtechnikeinrichtung sind hierbei zum einen der Messtisch, das sogenannte „Granitmaschinenbett“ und das fahrbare Portal mit der darin untergebrachten Sensorik.
Und immer öfter tauchte beim Rundgang und Bestaunen der Messeinrichtungen ein bekanntes Markenzeichen auf: „Leitz“. Erfreulicherweise ist die in Wetzlar und weltweit berühmte Marke „Leitz Messtechnik“ in einer eigenen Produktlinie wieder vertreten. Stichwort Weltmarke: Auch Formel 1 Konstrukteurs-Weltmeister Red Bull mit seinem 4-fachen Weltmeister-Fahrer Max Verstappen bedient sich der Messtechnik von Hexagon, um ihre Boliden zu optimieren. Ruckzuck waren informative und kurzweilige knapp 2 Stunden vorüber. Vorstandsmitglied Patrick Barget verabschiedete die Teilnehmer mit ihren frisch gewonnen Erkenntnissen über hochpräzise Messtechnik auf den Nachhauseweg, im Gepäck noch ein kleines Geschenk unseres Gastgebers. Ein herzliches Dankeschön an Hexagon und auf ein baldiges Wiedersehen.







